10 Top-Ernährungstipps für Fotomodelle.

Viele Menschen „kämpfen“ jeden Tag mit ihrem Gewicht. Und das vor allem dann, wenn dieses z.B. eine besondere Rolle im Arbeitsleben spielt – wie bei vielen Fotomodellen (hier liegen die gängigen Konfektionsgrößen zwischen 34 und 38). Was vor allem viele Anfänger(innen) nicht ahnen ist, dass der Beruf eines Models nicht „nur“ spannend und aufregend, sondern oftmals auch extrem anstrengend ist. Wir haben hier 10 Ernährungstipps für dich, die auf den aktuellen Wissensstand für eine gesunde Ernährung aufbauen.
Tipp 1: Wer neben dem regelmäßigen Besuch eines Fitnessstudios auch auf eine ausgewogene Ernährung achtet, der bringt sein Immunsystem zusätzlich auf „Vordermann“ und schützt sich damit auch vor Krankheiten.
Ein Grund mehr, warum Du als Fotomodell auf deine Ernährung achten solltest. Und das, ohne dabei immer wieder Diät halten oder sogar hungern zu müssen. Nur – ist das überhaupt so einfach machbar!? Falls Du deine Ernährung umstellen bzw. verändern möchtest, solltest Du vor allem bewusster essen – immer und überall. Grundsätzlich solltest Du dir ab sofort ausreichend Zeit bei deinen Mahlzeiten lassen. Absolut falsch ist es, wenn Du ständig mit einem Hungergefühl herumlaufen solltest.
Tipp 2: Ernährungsexperten haben herausgefunden, dass so genannte „Thrifty genes“ (auch Dickmacher-Gene genannt) gerade dann aktiviert werden, wenn sich ein Hungergefühl einstellt.
Die Gene „raten“ unserem Körper, sofort genügend Fett-Depots anzulegen, um somit besser für schlechte Zeiten gewappnet zu sein.
Für einen gesunden Körper
Fotomodelle achten bei ihrer Nahrungsaufnahme darauf, dass sie damit vor allem wertvolle Eiweiße zu sich nehmen. Der Grund dafür ist denkbar einfach: Unser Körper benötigt für die Umwandlung des Eiweißes zusätzliche Energien – und diese holt er sich u.a. aus den vorhandenen Fettdepots (und damit werden sie reduziert).
Tipp 3: Größere Mengen Eiweiß sind z.B. in Fisch, magerem Fleisch, Tofu, Soja und allen Meeresfrüchten enthalten.
Interessant ist auch, dass durch eine eiweißreiche Ernährung das Sättigungshormon Peptide YY (PYY) vermehrt ausgeschüttet wird. Mit dem Ergebnis, dass wird schneller satt werden (auch perfekt für eine nachhaltige Gewichtsreduzierung geeignet). Und genau so kannst auch Du durch die richtige Ernährung fit & aktiv für das nächste Fotoshooting werden.
Tipp 4: Achte auf die Fett-Arten, die Du zu dir nimmst.
Hier zählt vor allem die Qualität und nicht nur die Menge. Viele Nahrungsmittel enthalten minderwertige Fette – die so genannten gesättigten Fettsäuren.
Der Nachteil: Sie lassen sich nur schwer von unserem Körper verdauen. Und werden davon zu viele aufgenommen, landet ein Teil direkt auf unseren Hüften (als Fettspeicher).
Tipp 5: Diese Art der gesättigten Fettsäure ist u.a. in verschiedenen fettigen Wurst- und Käsewaren, Milchprodukten (Butter, Mayonnaise, Sahne), Kuchen oder auch Chips enthalten. Deshalb solltest Du darauf achten, diese „Leckereien“ nur in Maßen zu genießen oder sie gleich ganz aus dem Kühlschrank zu verbannen.
„Gute“ und „schlechte“ Fette:
Neben den gesättigten Fettsäuren gibt es die „un“gesättigten – diese sind in hochwertigen und gesunden Ölen vertreten und viel leichter zu verdauen. Der Clou ist, dass sie u.a. dafür verantwortlich sind, dass sich das Fett nicht übermäßig am Körper „anlagern“ kann.
Tipp 6: Trotzdem sollten diese Öle alle nur sparsam verwendet werden!
Einer der wichtigsten Vertreter der einfachen, ungesättigten Fettsäuren ist die Ölsäure (Omega-9-Fettsäure). Sie ist z.B. in Oliven-, Raps- oder Erdnussöl enthalten. Aber auch Fische, Nüsse oder Avocados „strotzen“ nur so vor ungesättigten Fettsäuren.
Tipp 7: Eine wichtige Hilfe ist übrigens der Rat vieler Ernährungsmediziner: Diese empfehlen, dass wir „nur“ drei Mahlzeiten täglich zu uns nehmen sollten – und zwar mit einem Zeitabstand von ca. fünf Stunden.
In den „Ruhephasen“ dazwischen kann unser Stoffwechsel ungestört Fette verarbeiten und abbauen. Trotz dieser Erkenntnis sind auch heute noch viele Fotomodelle überzeugt davon, dass sie rank und schlank werden bzw. bleiben, wenn sie (über den Tag verteilt) mehrere kleine Mahlzeiten zu sich nehmen. Doch durch die „ständige“ Nahrungsaufnahme wird immer wieder Insulin ausgeschüttet. Und das ist z.B. dafür verantwortlich, dass der Fettabbau gehemmt wird (und das fördert den Aufbau von lästigen Fettdepots).
Tipp 8: Genauso wie auf die Snacks für Zwischendurch solltest Du auch darauf achten, nicht zu viele Kohlenhydrate zu dir zu nehmen (diese sind z.B. in Honig, Zucker, Energiedrinks, Kartoffeln oder Brot) – vor allem nach 17:00 Uhr.
Tu´ deinem Körper etwas Gutes
Ein weiterer Punkt, der bei einer ausgewogenen Ernährung beachtenswert ist, sind die im Essen enthaltenen Bitterstoffe (diese werden auch als „natürliche Fatburner“ bezeichnet). Sie sorgen u.a. dafür, dass sich bei uns schneller ein Sättigungsgefühl einstellt (dadurch essen wir automatisch kleinere Portionen). Damit aber nicht genug: Die Bitterstoffe fördern zusätzlich eine gesunde und aktive Verdauung – die ebenfalls sehr wichtig ist (außerdem wird die Produktion von Verdauungssäften angeregt).
Tipp 9: Die aufgenommenen Fette werden dorthin transportiert, wo sie direkt gebraucht und damit verbrannt werden können.
Die wertvollen Bitterstoffe sind u.a. in frischen Kräutern und vielen Lebensmitteln – wie z.B. in Artischocken, Chicorée, Brokkoli oder Rosenkohl. Tipp: Deshalb darf z.B. beim Kochen mit „bitteren“ Kräutern gerne gewürzt werden – hierzu zählen u.a. Kerbel, Kurkuma, Majoran, Ingwer, Thymian, Rosmarin oder Zitronenmelisse.
Tipp 10: Wer viel trinkt, der hat weniger Hunger – deshalb solltest Du unbedingt zwei bis drei Liter Wasser am Tag trinken.  Aber Streiche alle zuckerhaltigen Getränke (wie z.B. Limonade) von deinem persönlichen Ernährungsplan.
Übrigens – neben der regelmäßigen Fitness und einer ausgewogenen Ernährung solltest Du ausreichend schlafen. Denn das macht nicht nur schön, sondern hält auf Dauer ebenfalls schlank. Während des „Schön-Schlummerns“ werden u.a. Wachstumshormone ausgeschüttet, die u.a. eine Fett abbauende Wirkung erzielen. Na, dann – gutes Gelingen mit unseren Ernährungstipps!
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